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Tätigkeitsbericht 2016

Das Jahr 2016 war für die Stiftung insbesondere durch zwei Investitionen geprägt:

Der Werkhof hatte Ende 2015 den Zuschlag der Stadt Kassel für die Reinigung der Arbeitskleidung der Mitarbeiter des Botanischen Gartens und des Gartenbauamts der Stadt Kassel erhalten Das erste der für die Ausführung dieses Auftrags erforderlichen professionellen Geräte konnte bereits in 2015 von der Stiftung angekauft werden. Die weiteren Geräte wurden von der Stiftung dann Anfang 2016 übernommen.

Die Reinigung der Arbeitskleidung hat sich relativ schnell eingespielt und erfolgt seitdem, einschließlich der ab und zu erforderlichen Ausbesserungsarbeiten an der Kleidung, zur vollen Zufriedenheit des Auftraggebers.

Die zweite Investition bestand darin, daß ein Transportfahrzeug des Werkhofs so in die Jahre gekommen war, daß eine Reparatur wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll war, und daß dieses Fahrzeug ersetzt werden musste. Die Stiftung konnte rund 60 % der Anschaffungskosten übernehmen. Das neue Fahrzeug wurde vom Werkhof so mit den Logos des Werkhofs und der Stiftung verziert, daß daraus ein ausgezeichneter Werbeträger für Werkhof und Stiftung entstand.

Zudem wurde die musikalische Erziehung der Betreuten des Werkhofs wie in den vergangenen Jahren gefördert.

Insgesamt konnten damit erneut gut 27.000 € in den Werkhof investiert werden.

Die Stiftung hat in 2016 wiederum sehr wirtschaftlich gearbeitet: Der überwiegende Teil der von den Mitgliedern des Vorstands und des Stiftungsrats erbrachten Leistungen wurden der Stiftung nicht in Rechnung gestellt, sondern über Spendenbescheinigungen abgerechnet. Dadurch konnten die Verwaltungskosten auf 0,7% der Erträge und Spenden beschränkt werden.

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Der Vorstand

Tätigkeitsbericht 2015

Das Jahr 2015 war für die Stiftung ausgesprochen ereignisreich. Mit der Bezahlung der letzten Rate ging das angekaufte Grundstück vollständig in das Eigentum der Stiftung über. Dieses Grundstück wurde, ebenso wie das bereits im Eigentum der Stiftung befindliche Grundstück mit dem Stiftungsheim, dem Betreiber des Werkhofs auf der Grundlage eines Erbbaurechtsvertrags zur Nutzung überlassen.

Darüber hinaus konnten eine Reihe weiterer Aktionen durchgeführt werden: Neben der Förderung der musikalischen Erziehung der Betreuten des Werkhofs wurde der Umzug der Holzwerkstatt in die neu geschaffenen Räume wegen des Transports der schweren Maschinen von der Stiftung übernommen. Zudem wurde das Werkstattgebäude aufgrund der starken Erwärmung durch die Sonneneinstrahlung mit Markisen und Vordächern versehen.

Die Stiftung übernahm die Kosten der Kücheneinrichtung für den Pausenraum zwischen Stoffwerkstatt und Tageseinrichtung.

Und schließlich erhielt der Werkhof den Zuschlag der Stadt Kassel für die Reinigung der Arbeitskleidung der Mitarbeiter des Botanischen Gartens und des Gartenbauamts der Stadt Kassel.

Abgesehen von der 4. Rate für den Grundstückskauf konnte die Stiftung in 2015 knapp 25.000 € in den Werkhof investieren. Alle Investitionen dienten der Weiterentwicklung des Werkhofs, schaffen zusätzliche Arbeitsplätze, und insbesondere die letzte Investition stärkt die Wirtschaftskraft des Werkhofs.

Die Stiftung hat in 2015 auch sehr wirtschaftlich gearbeitet: Der überwiegende Teil der von den Mitgliedern des Vorstands und des Stiftungsrats erbrachten Leistungen wurden der Stiftung nicht in Rechnung gestellt, sondern über Spendenbescheinigungen abgerechnet. Dadurch konnten die Verwaltungskosten auf 1,6 % der Erträge und Spenden beschränkt werden.

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Tätigkeitsbericht 2014

Auch das Jahr 2014 war weitgehend durch den Ankauf einer Grundstücksfläche dominiert. Dennoch war die Stiftung in der Lage, entsprechend der Forderung der Stiftungsaufsicht, zusätzlich zur Finanzierung des Grundstückspreises drei weitere Projekte im Werkhof auf den Weg zu bringen.

Neben der Förderung der musikalischen Erziehung der Betreuten des Werkhofs wurde die Grünfläche des Werkhofs zu einem neu geschaffenen Parkplatz der Wohnanlage hin durch eine Trockenmauer abgesichert.

Des Weiteren wurde durch die Schaffung einer Rampe entlang des Werkhauses ein auch für Rollstuhlfahrer geeigneter Zugang vom Areal des Werkhofs zum Park Schönfeld geschaffen. Diese Rampe bindet zugleich die Freifläche vor dem Café Werkhaus mit an.

Der Umbau des ehemaligen Druckereigebäudes durch den Werkhof ist abgeschlossen. Der Umzug der Holzwerkstatt findet in der 3. Kalenderwoche 2015 statt. Der Umzug wird monetär von der Stiftung unterstützt. Dadurch soll erreicht werden, daß möglichst bald wieder Ruhe im Betrieb des Werkhofs einzieht, auf die die Betreuten dringend angewiesen sind.

Die gute wirtschaftliche Lage wird es der Stiftung auch 2015 ermöglichen, trotz Bezahlung der letzten Rate für den Grundstückskauf, der Schlussrechnung des Notariats und der Eigentumsübertragung im Grundbuch, weitere Projekte zu übernehmen.

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Tätigkeitsbericht 2013

Auch das Jahr 2013 stand für die Kasseler Behindertenstiftung ganz im Zeichen des Ankaufs einer Grundstücksfläche und der Planung des Umbaus des Werkhofs.

Diese Planung des Umbaus ist weitgehend abgeschlossen:

Durch eine innerbetriebliche Umorganisation wird die Holzwerkstatt in ebenerdige Räume des ehemaligen Druckereigebäudes umziehen. Die dadurch frei werdenden Räume sollen teilweise für die Tagesstruktur genutzt werden. Darüber hinaus sollen altersgerechte Arbeitsplätze geschaffen werden.

Da sich das Café Werkhaus eines stetig steigenden Zuspruchs erfreut sollen Räumlichkeiten für Kühlmöbel für Kuchen und Speisen geschaffen werden. Schließlich wird im ehemaligen Druckereigebäude ein neuer Versammlungsraum geschaffen.

Sobald die Druckerei ihre Räumlichkeiten frei gibt und auszieht sollen die Bauarbeiten beginnen.

Was die Abwicklung des Grundstückskaufes anbetrifft, so war es der Stiftung durch die gute Ertragslage in 2013 möglich, in der ersten Tranche zusätzlich zur ersten Raten auch die zweite Rate des Kaufpreises zu bezahlen. Auch die Bezahlung der dritten Rate Anfang 2014 ist gesichert, so dass der gesamte Grundstückskauf Anfang 2015 abgeschlossen sein wird.

Nachdem die Stiftung in 2013 keine weiteren Projekte unterstützen konnte wird sie 2014 wieder in der Lage sein, neue Hilfsmaßnahmen ins Auge zu fassen.

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Tätigkeitsbericht 2012

Im Jahr 2012 war für die Kasseler Behindertenstiftung der Ankauf einer Grundstücksfläche zum Preis von 120.000,- € das größte und wichtigste Projekt.

Unter den Betreuten des Werkhofs befinden sich bereits die ersten Rentner. In nicht allzu ferner Zukunft ist daher mit einem Bedarf an Betreuungsplätzen zu rechnen, und für diese Plätze wird zusätzlicher Raum benötigt.

Durch die Kündigung der Druckerei zum Jahresende werden deren Räumlichkeiten frei. Der Arbeitstherapeutische Verein (ATV) möchte nun den von der Druckerei bisher genutzten Gebäudeteil ausbauen und die Werkstätten und evtl. auch die Verwaltung aus dem Werkhaus in diese Räumlichkeiten verlagern. Die dadurch im Werkhaus frei werdenden Räume sollen dann für eine Erweiterung des Küchenbereichs und vor allem auch für Pflegeplätze umgebaut werden.

Dieses Vorhaben kann der ATV aus eigenen Mitteln nicht realisieren. Stiftung und ATV haben daher vereinbart, dass die Stiftung eine an das Stiftungsgrundstück angrenzende Fläche zum Preis von 120.000,- € ankauft. Diese Mittel wird der ATV dann zur Realisierung des Vorhabens einsetzen.

Da die Stiftung diesen Betrag nicht in einer Summe aufbringen kann, ist eine Ratenzahlung über drei Jahre vereinbart. Für die noch ausstehenden Teilbeträge entrichtet die Stiftung Schuldzinsen in Höhe von 5 % an den ATV. Nach vollständiger Bezahlung des Kaufpreises überträgt die Stiftung die erworbene Grundstücksfläche für einen Pachtzins in Höhe von 3 % auf der Grundlage eines Erbbaurechtsvertrags an den ATV.

Die entsprechenden Verträge wurden Ende 2012 abgeschlossen und notariell bestätigt. Das Regierungspräsidium hat sein Einverständnis dazu erklärt.

Aus diesem Grund konnte die Stiftung in 2012 lediglich 835 € in den Werkhof investieren, und sie wird auch die kommenden 3 Jahre den Werkhof nur sehr eingeschränkt unterstützen können.

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Tätigkeitsbericht 2011

Das Jahr 2011 ist für die Kasseler Behindertenstiftung ausgesprochen positiv verlaufen.

Zuerst konnte das Ende 2010 begonnene Gewächshaus mit einer Gesamt-Bausumme von ca. 74.000 € fertig gestellt werden.

Des weiteren konnte die Stiftung die Einrichtung eines Tageskaffees (des „Cafés Werkhof“) mit insgesamt ca. 14.000 € bezuschussen. Die Einrichtung dieses Cafés hat sich für den Werkhof als sehr segensreich erwiesen. Dadurch wird nicht nur der Kontakt zu den Parkbesuchern intensiviert. Auch der Kontakt zu den Bewohnern der Parkvillen, die das Werkhof-Gelände abrunden, wird positiv gefördert. Das Café schreibt zum Jahresende bereits schwarze Zahlen.

So hat die Stiftung 2011 insgesamt ca. 88.000 € in den Werkhof investiert und, wie gewohnt, die musikalische Erziehung der im Werkhof betreuten Menschen mit 500 € gefördert.

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Tätigkeitsbericht 2010

Drei Mitglieder des Stiftungsrats schieden 2010 aus dem Stiftungsrat aus, da sie aus persönlichen und/oder gesundheitlichen Gründen nicht mehr aktiv an der Arbeit im Stiftungsrat teilnehmen konnten. Sie werden aber nach wie vor in vollem Umfang über die Arbeit des Stiftungsrats informiert und können, wenn ihre gesundheitlichen oder persönlichen Verhältnisse es erlauben, jederzeit wieder ihren Sitz im Stiftungsrat einnehmen. Es wurden fünf neue Mitglieder in den Stiftungsrat aufgenommen, davon zwei externe Personen, die aber dem Werkhof eng verbunden sind.

Was die finanziellen Aktivitäten betrifft, so konnte die Stiftung 2010 nicht in vollem Umfang aktiv sein. Da 2010 mit der Planung des Bau des Gewächshauses begonnen wurde, mussten sämtliche freie Verfügungsmittel und die zweckgebundene Rücklage für das Gewächshaus für dieses Projekt zur Verfügung stehen.

Da diese Gelder alleine nicht ausreichen, den gesamten Bedarf zur Finanzierung des Gewächshauses abzudecken, erhielt die Stiftung dank der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem zuständigen Regierungspräsidium die Genehmigung, für die Durchführung dieses Projektes auf die Vermögensmittel zuzugreifen. Dies geschah unter der Bedingung, dass das Gewächshaus im Zuge eines Mietkaufs durch den Träger des Werkhofs von diesem übernommen wird und die Gelder auf diese Weise schnellstmöglich wieder in das Vermögen zurückgeführt werden.

Mit dem Bau wird begonnen sobald dies witterungsbedingt möglich ist.

Auf Grund dieses Großprojektes konnte die Stiftung den Werkhof 2010 nicht anderweitig unterstützen. Lediglich die musikalische Erziehung der Betreuten konnte unverändert mit einem Zuschuß von 500 Euro unterstützt werden.

Die Verwaltungsausgaben lagen 2010 mit 3,37 % der verfügbaren Mittel über den Ausgaben des Vorjahres. Dies ist jedoch auf die Kosten für die Erstellung der Homepage zurückzuführen. Ohne diese Kosten liegen sie bei lediglich 0,7 %. Nach wie vor investiert die Stiftung ihre gesamten Verfügungsmittel in den Werkhof und erfüllt damit ihren Satzungszweck.

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Werkhof am Park Schönfeld
 
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